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handbetriebene, mechanische Kaffeemühlen
sind nicht nur ein dekoratives, sondern auch ein nützliches Utensil für die Küche.
Besonders eingefleischte Kaffeetrinker wissen den geschmacklichen Vorteil zu schätzen,
wenn der Kaffee frisch gemahlen aufgebrüht wird:

Die alte Kaffeemühle ARMIN HT zeigt eine hochwertige
Verarbeitung des Korpus aus Buchenholz mit verzahnten Ecken (h: 19 b: 13,5 t: 13,5 cm)
sowie des "garantiert geschmiedeten und gefrästen Mahlwerkes".
In den aufgeschraubten Metallbehälter werden durch eine Schiebetür die Kaffeebohnen
in das Mahlwerk geschüttet. Durch kräftiges Kurbeln werden die Bohnen durch das Kegelmahlwerk
durchgerieben und kommen als feines Mehl in die untere, herausziehbare Schublade.
Der Mahlgrad ist einstellbar an einer Rändelmutter:
Duch ihre Position auf der Kurbelstange oberhalb des Metallbehälters lässt sich leicht
der Abstand im Kegelmahlwerk einstellen.
Ein Kegelmahlwerk besteht aus zwei Teilen: An einer Führungsstange ist an einem Ende die
Mahlgradeinstellung und die Kurbel, an dem anderen Ende ein Metallkegel mit zuerst groben Rillen, die in
feine Rillen randlich übergehen. Der Kegel passt genau in einen Metallring, dessen innerer Rand grobe,
längsgerichtete Zacken hat. Körner oder Kaffeebohnen werden durch die groben Rillen des Kegels
und des Zackenrand vorzerkleinert und schließlich an den feinen Rillen zerrieben. Je nach Abstand zwischen
den äußeren, feinen Kegelrillen und dem Zackenrand ist das Mahlgut grob oder fein.

Besonders dekorativ sind bunt lackierte Kaffeemühlen wie die
alte Kaffeemühle von KCB, deren Holzkorpus weiß und rot wie der Mahlbehälter
lackiert wurde (h: 22 b: 18 t: 13 cm). Der Mahlgrad ist ebenso wie bei der ARMIN
Mühle an der Rändelschraube am Kurbelansatz einstellbar.

Handbetriebene Mokkamühlen wie das Modell TRÖSSER von ARMIN,
das ebenfalls eine hochwertige Holzverarbeitung mit aufgesetzter Metallkappe und gleicher Mahltechnik
wie obige Kaffeemühle hat, haben keine einfach zu bedienende Einstellung des Mahlgrades.
Da wohl Kaffeemehl für Mokka immer gleich sehr fein gemahlen wird, ist die Rändelmutter
im Kaffeemehlfach versteckt (h: 21,5 b: 15 (inkl. Kurbel) t: 13 (inkl. Schubladenknopf)).

Die einfache Kaffee- oder Mokkamühle von ALEXANDERWERK
aus Holz mit Metallaufsatz hat die Rändelmutter zur Mahlgradeinstellung auch im Kaffeemehlfach versteckt
(h: 19 b: 16 t: 13cm).

Ein aufregend anderes Design hat die Moccamühle aus Bakelit
von KYM bzw. K&M (Kissing & Möllmann, Iserlohn), entworfen
vermutlich in den 30er Jahren. Die dunkelbraune Bakelitmühle hat einen gutgreifigen
Korpus (h: 22 b: 16 t: 7 cm) mit einer relativ kleinen Kurbel.
Die Einfüllklappe ziert ein reliefartiges "Mocca". Innen befindet sich ebenfalls
ein Kegelmahlwerk, dessen Feineinstellung an einer Rändelmutter im Kaffeemehlfach eingestellt
werden kann. Hübsch angepasst an das Design ist die breite Lippe zum Greifen der kleinen
Kaffeemehlschublade.
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Anstelle von diesen speziellen Kaffeemühlen benutzen viele auch
einfache Mühlen wie zum Beispiel Mohnmühlen.
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