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MANUFACTUM
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Rohkostmaschine MINNA
Die handbetriebene Universal-Küchenmaschine MINNA, kurz auch Küchen-Minna genannt,
eignet sich durch den Einsatz verschiedener Scheiben zum Schnitzeln, Reiben, Schneiden, Raspeln und Entsaften von
Gemüse und Obst. Ihr Gehäuse besteht aus einem silberfarben lackierten Aluminiumdruckguss. Ähnlich wie
beim Fleischwolf wird das Reibgut in den Einfülltrichter gesteckt und unter Kurbeln direkt an der senkrecht liegenden,
auswechselbaren Messerscheibe geraspelt oder geschnitten. Die Messerscheibe ist über eine waagerechte Achse
direkt mit der Handkurbel verbunden.
Den Erfolg als Klassiker der Küche erhält die Minna vor allem durch den
mitgelieferten Anpresshebel. Mit der schwenkbaren Platte des Anpresshebels wird
das Reibgut gegen die rotierende Messerscheibe gepresst. Die Drehgeschwindigkeit
und der Anpressdruck beeinflussen maßgeblich das Arbeitsergebnis. Desweiteren
rutscht das Reibegut leicht durch den Einfülltrichter.
Gröbere Restestücke, die entlang der Messerscheibe anfallen können,
sammeln sich aufgrund der glatten Innenform nicht hinter der Messerscheibe an.
Mit einem kleinen Passiersieb mit passendem Anpresshebel, das in den Einfülltrichter
gehängt wird, können kleinerer Mengen wie Zitronen entsaftet werden.
Alles in allem eine praktische Küchenmaschine, die erfolgreich verhindert, dass
die praktische Hausfrau ihre Fingerkuppen an den rotierenden Messerscheibe der MINNA verletzt.

Die Küchen-Minna wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dem ostwestfälischen
Familienunternehmen Bielefelder Küchenmaschinen-Fabrik – Gebr. vom Braucke GmbH & Co. KG in Bielefeld
hergestellt. Die modernen Küchenmaschinen - Modell M3 wie von MANUFACTUM vertrieben - weisen einen großen
Saugfuß auf, mit dem die Maschine mittels eines Andrückhebels sicher auf gängige Küchenplatten fixiert werden kann.
Ein formschöner Klassiker, der in jeder Küche zum Blickfang wird.

Ältere Maschinen aus den 50er bis 60er Jahren haben nicht die abgerundete, glatte Form des modernen Modells M3.
Ihr Fuß wird durch die stabile Zwinge, mit der die Maschine an einer Tischkante befestigt werden kann, bestimmt.
Ebenso ist die Handkurbel nicht leicht gebogen, sondern weist eine S-förmige Form auf.

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